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09/18 SILVER HEROES – BREAKING RECORDS AT AN ADVANCED AGE

 Photographer Karsten Thormaehlen framed by two of ”Silver Heroes”, photo © Steffen Kayser / traube 47

Photographer Karsten Thormaehlen framed by two of ”Silver Heroes”, photo © Steffen Kayser / traube 47

Exhibition & lecture
Bildungshaus Lichtenburg
Lichtenburger Seniorentag Nals
29. September 2018, 2 pm


Photographer Karsten Thormaehlen displays poster size portraits and introduces some of his "Silver Heroes", senior athletes and other active men and women he met all over the world for his awarded book- and exhibition project.

Source: http://www.lichtenburg.it/lichtenburger-se...

10/18 GREY IS THE NEW PINK – MOMENTE DES ALTERNS


 Hand of 102-years old Japanese women, Okinawa, Japan 2014 © Karsten Thormaehlen

Hand of 102-years old Japanese women, Okinawa, Japan 2014 © Karsten Thormaehlen

Ausstellung im Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main
26. Oktober 2018 – 1. September 2019
Di – So, 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr
Eröffnung: 25. Oktober 2018, 19 Uhr


Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt“ sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter“ ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter“ gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?
Die Ausstellung GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlicher, künstlerischer sowie persönlichen, individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.
International näherten sich Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen und literarischen Entwürfen an. Zahlreiche Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie des Weltkulturen Museums erweitern die Ausstellung.

Teilnehmende: Ramy Al-Asheq (*1989 PS/SY/DE), Karsten Thormaehlen (*1965 DE), Ishola Akpo (*1983 CI/BJ), Osborne Macharia (KE), Naama Attias (*1989 IL) und Jake Verzosa (*1979 PH) u. a. sowie die Teilnehmenden des weltweiten Aufrufs zur Bürgerbeteiligung „Call for Content“ und des Projektes „textgestALTER“.

07/18 DER MERKWÜRDIGE FALL DES STEFAN GEORGE


 Ausstellung «Stefan George: Das geheime Deutschland», Deutsches Literaturarchiv Marbach, 2008 © Karsten Thormaehlen 

Ausstellung «Stefan George: Das geheime Deutschland», Deutsches Literaturarchiv Marbach, 2008 © Karsten Thormaehlen 

 Pfingsttreffen des George-Kreises in Heidelberg 1918 © Ernst Morwitz | Stefan George Archiv, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Pfingsttreffen des George-Kreises in Heidelberg 1918 © Ernst Morwitz | Stefan George Archiv, Württembergische Landesbibliothek Stuttgart

Kurz vor seinem 150. Geburtstag widmet das SWR-Fernsehen dem Dichter Stefan George (1868 – 1933)einen Film seiner Reihe «Bekannt im Land». Der 30-Minüter mit dem Titel «Der merkwürdige Fall des Stefan George» wird am Sonntag, 8. Juli, 18:45 Uhr erstmalig ausgestrahlt.
Kaum ein Dichter hat sich so oft fotografieren lassen. Und niemand sich so erfolgreich gegen Film- oder Tonaufnahmen verwahrt. Wohl kein Dichter hat je einen so ergebenen Kreis von Jüngern um sich geschart. Und kaum ein Dichter hat so sehr versucht, alles Weibliche aus seinem Werk zu tilgen. Stefan George ist einer der seltsamsten Lyriker, die es in Deutschland je gab. Einer, bei dem man nicht weiß, ob ihn seine Gedichte legendär gemacht haben oder seine Lebensführung.
Er wurde am 12. Juli 1868, vor 150 Jahren also, in Bingen am Rhein geboren, geriet früh in die Dichterkreise von Paris, Berlin und München, verfügte nicht einmal über eine eigene Wohnung, sondern nur über Zimmer bei Freunden in vielen Städten. Er galt als exzentrisch, arrogant, frauenfeindlich – und als Genie und Guru. Seine Anhänger waren zum allergrößten Teil junge gutaussehende Männer. Sie dichteten, meißelten, fotografierten – und nannten ihren Zirkel „Das geheime Deutschland“. Stefan George ließ sich mit „der Meister“ anreden und ermahnte seine Jünger zu Fleiß und Verantwortungsgefühl.
Allerdings sind im Lichte neuerer Forschungen auch dunkle Flecken auf die nicht mehr ganz so makellosen Westen des Kreises gefallen. Im Zuge der «#Metoo»-Debatte werden auch Zweifel an dem Schönheitskult laut. Die Vorwürfe reichen bis zu Pädophilie und sexuellem Missbrauch – Entwicklungslinien, die bis in die Reformpädagogik der Odenwald-Schule und in übertrieben libertären Vorstellungen von kindlicher Sexualität in den 1970er Jahren nachwirkten.
Die Bedeutung des Dichters George ist allerdings unumstritten. Viele seiner Gedichte und seine Übersetzungen von Baudelaire und Dante sind bis heute gültige Sprachwunder. Und der Meister führte die generelle Kleinschreibung in die Poesie ein. In der Geschichte des Stefan George-Kreises spiegelt sich auch deutsche Geschichte, zentral in der Gestalt von Claus Graf Schenk von Stauffenberg. Er und sein Bruder Berthold gehörten zu den Anhängern Georges genauso wie überzeugte Nationalsozialisten. Stefan George starb 1933, ohne sich den neuen Machthabern angedient zu haben. Autor Alexander Wasner begleitet Fotograf Karsten Thormaehlen, den Nachfahren eines George-Kreis-Mitglieds auf einer Spurensuche, die in Bingen beginnt.

 Der «George-Kreis» im nachgeabuten «Achilleon» aka Studio Thormaehlen in Frankfurt am Main, 2018 © Karsten Thormaehlen

Der «George-Kreis» im nachgeabuten «Achilleon» aka Studio Thormaehlen in Frankfurt am Main, 2018 © Karsten Thormaehlen

Autor: Alexander Wasner | Kamera: Sascha Brems | Schnitt: Steffen Steup, Eva Beck, Redaktion: Roland Schell | Dauer 29:44 min | Quelle: SWR 2018 | ARD Mediathek...

06/17 CAMPAIGN: AXA PPP TAKING CARE

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»AXA PPP asked us to create a brand identity for their newly formed business PPP Taking Care. The new setup sells a range of products and services including alarm pendants aimed at older people to enable them to remain living independently. We wanted to celebrate age by putting black and white portraits at the heart of the new identity, so brought in photographer Karsten Thormaehlen – known for his portraits of centenarians – to photograph our over 75 year old subjects.« Source: L&Co

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Source: http://landco.studio/ppp-taking-care/

11/16 TAYLOR WESSING PHOTOGRAPHIC PORTRAIT PRIZE 2016

 Taylor Wessing Photographic Portrait Prize, National Portrait GalleryLondon 2016 © Karsten Thormaehlen

Taylor Wessing Photographic Portrait Prize, National Portrait GalleryLondon 2016 © Karsten Thormaehlen

National Portrait Gallery, London
17 November 2016 – 26 February 2017
Receiption: 15 November 2016, 7 pm

The Taylor Wessing Photographic Portrait Prize 2016 is the leading international competition, open to all, which celebrates and promotes the very best in contemporary portrait photography from around the world.
Showcasing talented young photographers, gifted amateurs and established professionals, the competition features a diverse range of images and tells the often fascinating stories behind the creation of the works, from formal commissioned portraits to more spontaneous and intimate moments capturing friends and family.
The selected images, many of which will be on display for the first time, explore both traditional and contemporary approaches to the photographic portrait whilst capturing a range of characters, moods and locations. The exhibition of fifty-seven works features all of the prestigious prize winners including the winner of the £15,000 first prize.

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06/16 Der Gläserne Künstler – Samsung Global Art Program

 Florian Meisenberg, Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main 2016

Florian Meisenberg, Schirn Kunsthalle, Frankfurt am Main 2016

„Wer regt sich denn noch über Nackedeis auf? Das wohl allerletzte Tabu der Gegenwart ist die Geheimzahl eines Girokontos. Und so eine kann man auf einem zwei Meter großen Fernseher ablesen, mitten in Frankfurt. Das Konto gehört dem Künstler Florian Meisenberg. Hier in der Schirn Kunsthalle zeigt er im Rahmen der Ausstellung "ICH" zum zeitgenössischen Selbstporträt in einem klinisch weißen, fast haushohen Raum sein Smartphone-Leben per Livestream. Seine E-Mails, seine Fotos, seine Gespräche, jeder sieht und hört alles; auf dem grasgrünen Teppich sitzen manchmal ganze Schulklassen. "Das mit dem Onlinekonto mache ich aber nur, wenn es wirklich sein muss" gesteht er (...)” von Tillmann Lambert

https://www.samsung.com/de/entdecken/mobiles-leben/gloabl-art-programm-schirn/

Source: https://www.samsung.com/de/entdecken/mobil...