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10/18 GREY IS THE NEW PINK – MOMENTE DES ALTERNS


 Hand of 102-years old Japanese women, Okinawa, Japan 2014 © Karsten Thormaehlen

Hand of 102-years old Japanese women, Okinawa, Japan 2014 © Karsten Thormaehlen

Ausstellung im Weltkulturen Museum, Frankfurt am Main
26. Oktober 2018 – 1. September 2019
Di – So, 11 – 18 Uhr, Mi 11 – 20 Uhr
Eröffnung: 25. Oktober 2018, 19 Uhr


Die weltweite demografische Entwicklung prognostiziert eine Zunahme an älteren Menschen in der Bevölkerung. Das Älterwerden spielt also nicht nur für den Einzelnen eine wichtige Rolle, sondern hat Auswirkungen auf gesellschaftliche und kulturelle Prozesse. Doch jede Generation altert anders. Und ab wann kann man überhaupt von „alt“ sprechen? Auch wenn es weltweit einheitliche biologisch sichtbare Alterungsprozesse gibt, so weist doch jede Kultur in der Bestimmung von „Alter“ ihre Unterschiede auf. Eine allgemeingültige Definition der Lebensphase „Alter“ gibt es nicht. Wer ist also wo wann alt?
Die Ausstellung GREY IS THE NEW PINK betrachtet die unterschiedlichen Ideen und Entwürfe zum Thema Alter(n) aus kulturwissenschaftlicher, künstlerischer sowie persönlichen, individuellen Perspektiven. Wie Bruchstücke einer Lebenserinnerung fügt die Ausstellung den individuellen Umgang mit Themen wie Lifestyle, Liebe und Sexualität, Weitergabe von Wissen, Langlebigkeit, Krankheit, Gesundheit und Tod zu einer Anthologie des Alterns zusammen.
International näherten sich Wissenschaftler*innen, Künstler*innen und Lyriker aber auch jüngere und ältere Menschen aus der Bevölkerung dem Thema Alter(n) in Fotografien, Filmen und literarischen Entwürfen an. Zahlreiche Objekte aus den Sammlungen Afrika, Amerikas, Südostasien, Ozeanien und Visuelle Anthropologie des Weltkulturen Museums erweitern die Ausstellung.

Teilnehmende: Ramy Al-Asheq (*1989 PS/SY/DE), Karsten Thormaehlen (*1965 DE), Ishola Akpo (*1983 CI/BJ), Osborne Macharia (KE), Naama Attias (*1989 IL) und Jake Verzosa (*1979 PH) u. a. sowie die Teilnehmenden des weltweiten Aufrufs zur Bürgerbeteiligung „Call for Content“ und des Projektes „textgestALTER“.